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Hochzeitsfotos sind für viele ein schwieriges Thema. Hochzeiten gehören zu den wichtigsten und schönsten Momenten im Leben. Umso wichtiger ist es doch, diesen Moment perfekt in schönen Hochzeitsfotos festzuhalten, um sich später in Erinnerungen schwelgen zu können. Das Gefühl, dank eines Fotos wieder in diesen Moment zurückzureisen, ist unbezahlbar. Genau aus diesem Grund habe ich für euch eine kleine Liste mit Tipps und Tricks aufgeschrieben, euch vielleicht das Shooting an diesem besonderen Tag zu vereinfachen. Besonders für eine Hochzeit gibt es keine zweiteChance, die Bilder neu anzufertigen. Einen Profi zu engagieren ist da eigentlich ein Muss, aber selbst Fotos zu machen ist keine Sache der Unmöglichkeit und ich möchte euch zeigen, wie es am besten geht. Gute Hochzeitsfotos werden euch gelingen, da bin ich mir sicher. Ob sie an das Werk eines Profis heran kommen ist natürlich eine andere Sache. Ich drücke euch bei euren Hochzeitsfotos die Daumen!
Natürlich könnt ihr mich auch kontaktieren und unverbindlich einen Preis anfragen.
Weitere Tipps werden mit der Zeit ergänzt.

Das richtige Equipment

In unserer heutigen Zeit muss es nicht mehr unbedingt eine DSLR sein. Ich persönlich schwöre natürlich auf meine Spiegelreflex. Ich liebe es, wenn ein Gerät nur einem Zweck dient. Meine Kamera ist darauf spezialisiert, Fotos zu machen und so behandel ich sie auch. Ich mache natürlich auch Fotos mit meinem Smartphone, dennoch fühle ich mich mit meiner Kamera flexibler.
Die Vorteile sind für mich Objektive wechseln zu können und somit besser auf die Situation zu reagieren. Für Porträts nutze ich mein Festbrennweitenobjektiv mit hoher Lichtstärke. Für weiter entfernte Objekte nutze ich mein Teleobjektiv mit hoher Brennweite und Stabilisator.
Für eine Hochzeit nutze ich meistens die Festbrennweite für Porträts mit viel Bokeh. Mein Teleobjektiv hilft mir dabei auch kleinere Dinge aus größerer Distanz einzufangen. Mit einem Zoomobjektiv kann ich das Ganze noch mal abrunden und bin flexibler. Bei einer Veranstaltung bleibt manchmal nicht genügend Zeit für einen Objektivwechsel (vielleicht sind andere ja schneller 😉 ).
Ich empfehle euch also eine Spiegelreflex oder eine Systemkamera. Ein Smartphone sollte dennoch immer griffbereit sein. Alle Geräte sollten im RAW-Format fotografieren, um die spätere Bearbeitung zu vereinfachen. Eine JPEG ermöglicht dies nicht.

Die Location

Ich persönlich finde es angenehmer, die Location des Shootings vorher anzuschauen und auf mich wirken zu lassen. Den Sonnenstand der Hochzeit trage ich mir vorher ein, um das Shooting besser planen zu können. Fotos mit zu viel Gegenlicht könnten künstlerisch sein, aber sind meistens ungewollt.

Fotografieren im Team

Nicht nur als Profi ist es einfacher, wenn man beim Shooting Unterstützung dabei hat. Ein Freund oder eine Freundin mit etwas Fotoerfahrung ist eine super Hilfe. So kann man einen Moment aus mehreren Perspektiven einfangen. Dabei sollte die Koordination stimmen. Sprecht euch vorher ab und seit bereit, den Auslöser zu drücken.

Fester Ablauf

Erstelle dir vorher einer Art Ablaufplan. Einen ungefähren Ablauf der Ereignisse habe ich mir vorher aufgeschrieben und auf meinem Smartphone eingetragen. Vorher gehe ich diesen mit meinem Auftraggeber bzw. mit meiner Auftraggeberin durch. Somit gibt es keine Überraschungen und ich bin besser vorbereitet.

Mut

Um auf die Gäste der Hochzeit zuzugehen, müsst ihr mutig sein, aber nicht aufdringlich. Lasst die Leute den Moment genießen. Viele unterbrechen die Besucher, um sie zu fotografieren. Ich warte meistens, bis man mit mir Augenkontakt hergestellt hat. Ich stehe in der Nähe und mache mich bemerkbar. Der Rest regelt sich dann. Hauptsache, man stört nicht. Das wäre nämlich zu schade. Falls die Stimmung locker genug ist und es die Situation zulässt, kann man auch mehr Fotos machen. Also keine falsche Scheu.

Serienbildaufnahmen

Für mich ist der Serienbildmodus sehr wichtig für meine Arbeit. Einzelfotos geben mir nicht die gewünschte Flexibilität. Ich halte den Auslöser gedrückt. So lange macht die Kamera mehrere Fotos hintereinander, bis ich den Auslöser loslasse. So lassen sich auch kurz andauernde Momente einfangen.

Der richtige Kameramodus

Um im richtigen Moment die richtige Einstellung zu haben, nutze ich für Shootings im outdoor und indoor Bereich die Zeitautomatik (A, Av). Die Blende wähle ich je nach Situation vor, die Kamera übernimmt für mich die Einstellung der Zeit und vom ISO-Wert. Den maximalen ISO-Wert habe ich vorher eingestellt (ISO-800 in meinem Fall), um zu viel Bildrauschen zu vermeiden. Ich arbeite am liebsten im manuellen Modus, aber während eines Shootings habe ich dafür meistens zu wenig Zeit.

Durchsicht der Hochzeitsfotos

Ich sehe meine Fotos erst zu Hause am PC oder nach der Veranstaltung auf meinem Laptop durch. Ich nutze dafür selten die Funktion der Kamera. Dafür ist mir das Display zu klein und die Qualität nicht hoch genug. Später in der Nachbearbeitung kann ich nämlich auch „schlechte“ Fotos retten, das gelingt jedoch nur im RAW-Format am besten. Eure Hochzeitsfotos solltet ihr wie Gold behandeln und so gut wie nie löschen!

Die Speicherkarte

Lieber eine zu viel als zu wenig. Um den das Bilderlöschen zu vermeiden, solltet ihr mehr als nur eine Speicherkarte mitnehmen oder zumindest eine mit einer höheren Kapazität. Ich verwende eine 256gb Speicherkarte und übertrage die Daten regelmäßig auf mehrere Datenträger um einen Verlust zu vermeiden.

Gute Laune

Gute Laune ist als Fotograf meiner Meinung nach das A und O. Es muss einfach Spaß machen und man sollte sich von seinem Drumherum einfangen lassen. Ich liebe die Emotionen, die bei einer Hochzeit in der Luft liegen. Es fühlt sich gut an und fördert meine Kreativität. Genau so solltet ihr auch arbeiten. Niemand möchte mit einem grimmigen Fotografen arbeiten. Freut euch! Eure Bilder werden gut. Ihr müsst es nur fühlen.
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